Einstufungsmöglichkeiten für Fahranfänger

Die Einstufung für Fahranfänger bewegt sich zwischen 175% - 240%, dies ist abhängig von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft. Der Grund dafür sind die hohen Unfallzahlen der 18 – 25 jährigen, die aus einer Vielzahl von Statistiken entnommen werden können. Mit Hilfe einiger Tipps ist es auch Fahranfängern möglich eine Versicherung zu finden, die für sie erschwinglich ist. Eines der ersten Überlegungen sollte die Wahl des Fahrzeuges sein, sofern noch keines angeschafft worden ist. Fahrzeuge werden, wie bereits bekannt, in Typenklassen eingeteilt. Dem nach sollte ein PKW gewählt werden der in einer niedrigen Klasse eingestuft ist, um dadurch den Beitrag zu senken.Tarifrechner

Im Falle das ein Gebrauchtwagen angeschafft wird, sollte überlegt werden nur die vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen, da der Zeitwert bei Gebrauchtwagen sehr niedrig ist und sich ein zusätzlicher Abschluss einer Voll- bzw. Teilkasko nicht lohnen würde. Eine weitere Möglichkeit besteht darin das Fahrzeug über den Vater oder die Mutter bei derselben Versicherung anzumelden, dadurch erhält der Fahranfänger eine bessere Beitragseinstufung. Wer die Kfz-Versicherung zum Ende des ersten Halbjahres abschließt kann eine Senkung des Beitragssatzes bereits zum Beginn des nächsten Jahres erzielen. Vorausgesetzt wird hier aber das der Fahrer in dieser Zeit keine Unfälle vorweisen kann. Deshalb sollten Kfz-Versicherungen niemals am Jahresanfang abgeschlossen werden. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit mit der Versicherung die Vereinbarung zu treffen, dass nur der Fahranfänger berechtigt ist dieses Fahrzeug zu fahren. Dadurch erzielt man Rabatt auf die Versicherungsprämie.

Vorteile ergeben sich auch aus dem Nachweis eines Fahrsicherheitstrainings für den Fahranfänger, weil viele Versicherungen bei einem solchen Nachweis ebenfalls Rabatte gewähren. Wissenswert ist weiterhin, dass einem Online-Versicherungsabschluss in der Regel wesentlich günstiger ist als ein Abschluss über einen Versicherungsvertreter, da die hier eingesparten Provisionsbeträge direkt an den Kunden weitergegeben werden. Für Fahranfänger, die nur wenige Kilometer im Jahr fahren, ist es vorteilhaft mit ihrer Versicherung einen Vertrag abzuschließen der in den ersten Jahren geringe Kilometerleistungen vereinbart. Zum Beispiel unter 10000 Kilometer im Jahr.

Eine sehr oft gewählte Vergünstigung ist die Zweitwagenregelung. Durch sie lässt sich das meiste Geld sparen. Diese setzt die Versicherung eines bereits vorhandenen Wagens voraus um den Wagen des Fahranfängers als Zweitwagen über die Eltern anmelden zu können. Nach einer gewissen Zeit besteht die Möglichkeit für den Fahranfänger die Versicherung auf seinen eigenen Namen zu übernehmen, um sich dadurch einen günstigeren Schadensfreiheitsrabatt zu sichern. Dies sollte unbedingt im Voraus mit der Versicherung geklärt werden um kein böses Überraschungen zu erleben. Im schlimmsten Falle wird das Kind nach einigen Jahren Praxis in die gleiche Schadensfreiheitsklasse wie ein Fahranfänger eingestuft.

Es ist ebenfalls möglich dass ein Elternteil den Schadensfreiheitsrabatt auf den Fahranfänger übertragen kann. Dabei muss die Mutter Beziehungseise der Vater ausdrücklich auf den Rabat verzichten. Darüber hinaus muss das Elternteil nachweisen, dass der PKW gemeinsam mit dem Fahranfänger genutzt wurde.